Täglich Einbrüche
Hab momentan etwas andere sorgen, seit die Grenzen offen sind, geht es in unserer Gegend ganz schön zu. Die Politiker sind ja soooo Gscheit. Täglich Einbrüche in unserer Gegend, werde mir wohl jetzt wieder einen Hund heim tun, und wahrscheinlich auch eine Waffe, denn das kannst vergessen, man traut sich bald nicht mehr ins eigene Haus, weil man nicht weiss ob da schon welche drinnen auf dich warten.
Apropos: grad hab ich mit einem Bekannten drüber gesprochen (Telepathie)….im Waldviertel, wo 2 meiner Freundinnen wohnen, nimmt das auch überhand und bei uns wird’s auch nicht besser! Ich hab noch 4 Hunde, die sind schon ein gewisser Schutz, ohne Hund möcht ich hier heraussen nicht leben. Eine Freundin von mir wohnt in Wien, in dem Gemeindebau, wo sie ist, wohnen immer mehr Ausländer. Es ist schon arg, was sich dort abspielt, man darf gar nicht dran denken, wohin das einmal führt.
ja das glaub ich dir, in eurer gegend is es eh schon des längeren so, wird aber zunehmend mehr. grrrrr!! bin schon a bisserl angefressen, weils so arg ist, wie aus dem heiteren himmel raus san die dahergekommen. aber in den interviews die alten ungarinnen interviewen, die ganz sicher interessiert sind an diebstählen, die sich eh ned mehr gscheit bewegen können, die dann sagen, wir ungarn sind ja anständige leute. nix gegen ungarn, will ja da gar nicht vermehrt auf die ungarn losgehen, aber über die ungarischen grenzen kommen die halt daher, wahrscheinlich sinds eh eher rumänische banden. so wie du sagst, ohne wachen kannst heut gar ned mehr gscheit wohnen, bei 4 hunden werdens wohl eh kaum versuchen. wie du vielleicht eh noch weisst, meiner wurde ja damals vergiftet, hab mir aber seither keinen mehr heimgetan, weil mei frau nur rummraunzt, die raunzt ja wegen jeden schaaaas. aber jetzt wie ich ihr das heute erzählt habe, auf einmal hats nix mehr graunzt *gg*. werdma sehen, vielleicht hol ich mir die nächsten tage wieder einen heim, aber keinen zum spielen, sondern an beissser.
Ja, bei uns hat’s früher sehr viele Afghanen usw. gegeben, die illegal mit Schleppern über die Grenze kamen. Das Bundesheer haben sie uns jetzt fast gänzlich abgezogen, ob es weniger
Flüchtlinge sind, kann man also nicht sagen.
Die Flüchtlinge haben aber einfach so geschaut, daß sie weiterkamen und nirgends eingebrochen. Ein paar Mal wurden Kombis gestohlen, mit denen
sie dann weiterfuhren, ansonsten war da nichts aufregendes. Voriges Jahr war mal die Polizei vor meinem Haus, sie haben da so an die 15 Leute
abtransportiert.
Ein zunehmendes Problem sind sicher die Roma, die ja in den Aussenbezirken von Bratislava, das nicht weit entfernt ist, leben. Sie kommen schon auf
Betteltouren, etc. nach Hainburg. Sie haben keine Schulbildung, keine Arbeit und kein Geld, also versuchen es viele auf diese Art um zu überleben.
Was hier bei uns auch sehr stark “im Kommen” ist sind die vielen Türken. Du hast sicher nicht gewußt, daß wir fast einen türkischen Bürgermeister bekommen hätten?! Es gab vor ein paar Monaten auch im türkischen Darts-Club eine Messerstecherei.
Ich denke, wenn die Zuwanderung weiterhin so locker gehandhabt wird, dann werden noch Riesenprobleme auf uns zukommen.
Mit den Rumänen kannst Du allerdings auch Recht haben. Da gibt es ja auch viele, die auf diese Art versuchen, an Geld zu kommen. Bei den Ungarn gibt es, soviel ich weiß, auch verschiedenste Völkergruppen, auch Roma, da kann ich mir das auch vorstellen. Ansonsten hab ich mit Ungarn bis jetzt glücklicherweise noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
Bei mir sieht das so aus, daß ich früher oder später wieder wegziehen werde. Lieber früher als später. Eigentlich ist es beschlossene Sache, sozusagen auf den “letzten Hund” zu warten, der sich verabschiedet. Harrys berufliche Pläne tendieren in Richtung Guntramsdorf. Dort würde es
mir sehr gut gefallen, ist überschaubar, man hat im Ort alles (hier gibt es nichts, außer einem Bäcker der 2 Stunden geöffnet hat; noch dazu haben wir die ständige Hochwassergefahr) und braucht für die meisten Wege gar kein Auto (wird auch nicht unwichtig sein, die Spritpreise werden wir uns in
Zukunft vermutlich kaum mehr leisten können). Was mir dort auch gefällt: man ist mit der Badner Bahn in einer halben Stunde bei der Oper, kann also gut mal ohne Auto wohin fahren, wo was los ist. Hier fahr ich Kilometer um Kilometer, um zum nächsten Kaffeehaus zu kommen. Ein Treffen mit Wiener
Freunden ist auch immer recht mühsam. Definitiv wohne ich wegen der Hunde in einer Gegend, in die man bestenfalls Ausflüge macht. Viele Wiener, die ehemals hierherzogen, sind schon wieder weg. Die Leute im Ort bleiben am liebsten unter sich (außer am Anfang, da horchen sie einen ganz gern aus),
Einladungen gibt es bestenfalls zu “Spenden-Grillereien” für die Feuerwehr. Man kommt sich da schon etwas ausgenützt vor….
Du wirst das vermutlich nicht kennen, weil Du ja, soviel ich weiß, im Ort aufgewachsen bist, da ist es anders. Aber als “Zuagraste” bleibt man das auch. Männer würden schon immer wieder den Kontakt suchen, aber den Frauen hier bin ich irgendwie ein Dorn im Auge, wahrscheinlich auch, weil ich nicht
verheiratet bin und nicht in die Kirche gehe. Tja, entweder man passt wohin oder man passt eben nicht wohin….. ich nehm’s nicht so tragisch, noch bin ich sozusagen jung genug, um mein Lebensumfeld zu ändern.
Uiii - Deine Frau, die “Raunzerin”?! Putzfimmel oder Haarphobie???? :o))))
Aufpassen soll ein Hund schon, aber trotzdem sozial sein (zu Kindern z.B. oder auch Besuch dulden, wenn man dabei ist). Ich hab da mit meinen Schäferhunden Glück gehabt. Nimmst Dir einen Erwachsenen oder noch einen Welpen?
1 Hund möcht ich eigentlich immer haben, es sei denn, ich wohn mal in einer Wohnung. Aber selbst da geht es - eine Freundin von mir hat 2 Dackelinos und 1 irische Wolfshündin (Kalb). Sie geht halt oft mit den Hunden spazieren, aber auf 75 m2 haut das auch hin, sie putzt auch nicht übertrieben und trotzdem ist es sauber.
LG