Samstag, August 7th, 2010
Ich habe ziemlich viel zu tun und der Garten ruft auch laut und deutlich. Von wegen sturmfreie Bude - ist ja schon wieder ein Weilchen her und ich bin ein wenig urlaubsreif. Gesehen hab ich die Show damals leider doch nicht, war unterwegs. Die haben einen “Riecher” dafür - gibt es übrigens im umgekehrten Fall auch, also nicht nur die Männer sind die Bösen, es gibt auch “böse Frauen“, die den Männern dann alles abnehmen. Bravo! Ist aber immer ein wenig heikel - Mann/Frau. Sehr gut! So schnell wirds bei ihm eh nicht gehen, sie starten ja erst nächstes Frühjahr auf der Musikmesse Frankfurt und kurz vorher sollte dann eine einfache Website fertig sein. Auch hab ich so gaaaar keine Lust, den Sommer wieder mit Extremarbeit zu verbringen, ich möchte vielmehr einen Kurzurlaub im Burgenland bzw. südlichen Niederösterreich und einen im Waldviertel einlegen. Kann gut sein, aber auch Männer haben Wechseljahre, sie nennen es aber meist “2. Frühling”. Ist nicht einfach - dauert ein paar Jährchen. Wichtig ist, daß abseits vom “Alltag” auch was miteinander unternommen wird und dass jeder trotzdem sein eigenes Leben mit eigenem Freundeskreis hat. Nachdem ich einige Jahre wirklich geschuftet habe, hab ich auch entdeckt, daß es ein “Leben neben der Arbeit” gibt. Wenn man nicht aufpasst, ist das Leben vorüber und was war dann…. ?! Ja, ich bin insgesamt sehr zufrieden, wie es läuft. Ein bisserl dauerts noch, aber sie haben schon ein schönes Equipment für die Messe beinander. Das ist wahr! Es ist sehr schwierig geworden. Übern Sommer hab ich mein Gewerbe ruhend gemeldet - ich hab ja fast nur Deutsche Kunden, die kaufen im Sommer wenig. Im Herbst gehts wieder los, aber ich weiß nicht, ob ich nicht nächstes Jahr komplett aufhör. Im TV war vor ein paar Monaten eine Story darüber - da tun sich Verkäufer, bei denen es schlecht läuft mit Rechtsanwälten zusammen und mahnen dann fleissig - die Abmahngebühr wird “geteilt”. Also ich hab mir lang Zeit lassen - bin mit dem Internet-Shop seit März 2003 selbständig. Wenn es sich nach gewisser Zeit nicht mehr rechnet, dann ist es besser, sich nach was anderem umzusehen. Ich sag mal so: ich werd ihm zwar helfen, aber nie wieder so wie’s mal in der EDV-Firma war, wo ich eigentlich rund um die Uhr gearbeitet hab. Lustig - ich hab einige Mailfreundschaften, im Urlaub werd ich einige davon endlich kennenlernen!
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Freitag, Juni 26th, 2009
Jeder hat so seine Probleme und Problemchen, kann mir keiner erzählen, daß er im Paradies lebt. Also mit dem Freund ist das so eine Sache - einerseits sieht er schon, was ich da alles mache - andererseits brüstet er sich teilweise Bekannten gegenüber, daß ich das für ihn mache und er selbst nichts dazu beitragen muss und es sich leisten kann, zu Haus zu bleiben. Das gefällt mir natürlich weniger. Es wirkt auf mich, als würde er überhaupt nichts daran ändern wollen. Aber letzten Endes ändert das auch nichts an der jetzigen Situation. Ich habe einfach gelernt, da meinen eigenen Weg zu gehen und damit geht’s mir nun wiederum gut. Hin und wieder gibt’s ein Donnerwetter, wenn es gar nicht mehr geht und er z.B. wie gestern nicht einmal zusammengekehrt hat (die Tiere haaren momentan, da muss man einfach ein paar Mal am Tag zusammenkehren), noch stolz darauf ist, gar nichts getan zu haben (!). Dann lasse ich es aber wieder bleiben, denn sonst reib ich mich zu sehr auf. Putzfimmel auf der anderen Seite ist auch kein Ausgleich. Ich selbst schau drauf, daß alles in Ordnung ist, aber ansonsten gibt es wichtigeres, als das Haus keimfrei zu halten, was nicht einmal im klinischen Bereich möglich ist. Man sollte halt nichts übertreiben. Mist rausbringen und so, das ist nötig. Auch koche ich schon öfters, friere dann auch Portionen ein, damit mein Freund sich Essen wärmen kann, wenn ich mal nicht da bin. Einkaufen mache ich am liebsten selbst, denn da schau ich aufs Geld und kann Sachen vom Angebot kaufen. Manchmal gehe ich ganz gern einkaufen, mal weniger gern. Es gehört halt zum Leben dazu und muss gemacht werden und dauernd geht man eh nicht einkaufen. Ich habe manchmal den Eindruck, seine Frau fühlt sich nicht genug “anerkannt”, also für das, was sie im Haushalt macht, etc.! Aber es ist halt doch so, daß es bei Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau “normale Dinge” gibt, die jeder zu erledigen hat und die man dann eben nicht tagtäglich würdigt. Das ist ganz klar…. Sie wird ja vermutlich auch nicht jeden Tag für etwas loben, was zur Selbstverständlichkeit geworden ist?! Hat seine Frau eigentlich keine Ambitionen, mal eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen? Ich meine, wenn sie unzufrieden mit den bisherigen Jobs ist, dann ist sie da wahrscheinlich unterfordert. Da wär’s vielleicht ganz gut, wenn sie mal einen Weiterbildungskurs oder so macht. Gibt’s Dinge, die sie schon immer interessiert haben und die sie sich bis jetzt nicht zugetraut hat? Entscheiden und sich dazu aufraffen muss sie natürlich selbst, oft hilft’s schon, wenn man weiss in welche Richtung es gehen soll. Vielleicht hilft’s auch, wenn sie einerseits einen Broterwerbsjob hat und auf der anderen Seite damit beginnt, etwas für ihre “Selbstverwirklichung” zu tun, das sie wirklich gern tut. Arbeiten muss halt jeder, da führt kein Weg daran vorbei. Man muss ja von was leben. Auch mein Freund jammert wieder herum, er hat wieder eine Rechnung vom Steuerberater bekommen, etc.! Solche Sachen muss er sich aber selbst bezahlen. Wenn er sich den Luxus der “stillgelegten GesmbH” gönnt, dann ist das seine Privatangelegenheit, da muss er dann eben anderweitig sparen und sich eventuell Ratenzahlungen oder so ausmachen. Seine Kfz-Versicherung ist auch demnächst fällig. Da borg ich ihm das Geld dann bis er das Arbeitslosengeld bekommt. Ansonsten zahle ich alles fürs Haus alleine und die Lebensmittel sowieso (wozu auch Naschereien und z.B. Toilettesachen für ihn gehören). Ein bisserl trennen muss ich da eben, sonst komme ich vom 100sten ins 1000ste. Ich selektiere also sehr zwischen: wichtig und “nicht wichtig”. Was ich nicht verstehe: muß er über jede Minute, die er wohin fährt, Bericht erstatten bzw. sich dafür rechtfertigen? Sowas könnte ich mir nicht vorstellen. Mir genügt es z.B. wenn mein Freund mir sagt, daß er nach Wien fährt (z.B. ins Donauzentrum oder so) oder wenn ich ihm sage, daß ich mich mit einer Freundin in Wien treffe. Das muss genügen. Ich spioniere nicht hinter ihm her und er nicht hinter mir. Ich lese auch seine sms nicht, genausowenig wie er meine - das habe ich vor Jahren so eingeführt, es ist Privatbereich. Also ich sag mal was, wie ich das sehe: Sex bzw. Eorik ist im Grunde genommen “Lebensenergie”. Ohne Sex oder Erotik fehlt was im Leben. Das Knistern, Herzklopfen, Thrill. Überhaupt wenn man nicht wirklich gut zusammenpasst (”Picknick” im Grünen, etc…. ) Da wird’s dann leicht langweilig. Aber ich verstehe schon, wenn man jetzt beruflich was weiterbringen will und den Eindruck hat, ohne Erotik läuft das dann leichter. Soll halt jeder halten, wie er’s mag. Eh klar - Adrenalin pur. Da brauchst kaum Schlaf. Ich bin auch schon wieder froh, wenn mein Lover nun zurück ist. Ich glaube auch, daß er sein Ziel bald erreichen wird, und dann wird es vermutlich auch wieder zum Thema werden, dann wäre es leichter mit einer Affäre, das Spielerische etc. vermisst man irgendwann jedenfalls wieder, soviel ist klar. Mein Lover traut sich mehr. Er parkt direkt vorm Haus mit der Wohnung. Aber richtig begrüssen tun wir uns immer erst im Haus. Was ist eigentlich aus der Frau geworden? Ist noch Kontakt zu ihr? Freut mich, daß das mit dem Job für seine Frau nun anscheinend klappt! Eine Sorge weniger, “jucken” ist der richtige Ausdruck! Ich glaube, da werden wir gleich mal übereinander herfallen, reden erst später. Man/Frau muss ja Prioritäten setzen. Aber zum Erzählen haben wir uns auch wieder genug! Es geht halt nix über gscheites Training. Donauinselfest wird heute nicht besucht - das Wetter ist grauslich, leider steigt die March auch. Ich habe schon mal vorsichtshalber nachgschaut, ob mein Auto gegen Hochwasser versichert ist. Fürs Haus habe ich sowieso die teure erhöhte Katastrophenhilfe bei der Versicherung dabei. Trotzdem wär’s blöd, weil das Haus ja dann an Wert verlieren würde, wenn ich’s verkaufen will.
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Mittwoch, Juni 10th, 2009
Also einfach ist das Ganze für mich nicht gewesen, es gab nur die Entscheidung: gar nix mehr (bzw. alle heiligen Zeiten sozusagen) oder eben was anderes suchen und das habe ich dann auch recht rasch gefunden. Wobei meine erste Affäre mehr wollte, aber da hätte so viel anderes nicht gepasst, daß ich dann froh war, daß es vorbei war. Mit dem Rennfahrer kurz zwischendurch war’s zwar lustig und auch sehr feurig, aber von den spärlichen Treffen her war’s mir da zu wenig. Ich wollte schon öftere Treffen. Und dann hab ich glücklicherweise meinen jetzigen Lover getroffen und mit dem passt es (bis auf unsere abwechselnden Urlaube). Er gibt sich Mühe, ich mir auch. Was die Zukunft bringt, das sieht man eh. Frustrierend war das immer wieder. Aber wenn ich genau darüber nachdenke, dann von Anfang an. Es gibt eben Menschen, die brauchen “mehr” und welche, die brauchen “weniger” oder auch gar nix. Egal ob Mann oder Frau. Es werden nicht mal Weihnachten oder Ostern oder Geburtstage gefeiert. Das feiere ich z.B. mit meinem Lover und natürlich gefällt ihm das, weil er es von zu Hause her nicht kennt. Mit dem Glück ist das so eine Sache. Sicher wär man manchmal lieber mehr oder öfter zusammen. Aber dann wär’s vielleicht auch nicht mehr so schön. Da wird seine Frau wohl öfters total müde und erschöpft nach Haus kommen. Kann mir vorstellen, daß es dann sexuell nicht so toll läuft, aber geht halt nicht anders. Und für die Tochter ist es mit Sicherheit am Besten so. Man geht halt Kompromisse ein.
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Sonntag, Mai 17th, 2009
Also als Frau würde ich eher nach gefühlsbetonteren Sachen suchen, ich werde mir da noch genauere Gedanken drüber machen. Aber da sind z.B. Streicheln, Zärtlichkeit, Kuscheln, etc. gefragt. Auch die eher sanfteren Beschreibungen, also lecken, Busen oder Brüste (statt Titten) usw.! Es geht bei Frauen eben darum, die Phantasie “anzukurbeln”. Erst dann funktioniert es. Ein Mann ist da doch etwas anders. Da genügen ein paar visuelle Eindrücke, ein paar deftige Worte. Aber: ich komme immer mehr drauf, daß bei den Männern, die ich kenne, mittlerweile auch schon ein Umdenken stattfindet. Da spielt auch schon die Phantasie eine grosse Rolle und dann läuft es erst so richtig. Sicher gibt es noch immer viele, die so agieren wie oben beschrieben. Aber die Grenzen sind schon fliessend. Als Frau finde es gut, weil es die Kommunikation fördert und zum gegenseitigen Verständnis beiträgt.
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