Posts Tagged ‘krankenhaus’

Besserer Sex für Mann und Frau

Mittwoch, April 16th, 2008

Beim heutigen Besuch im Krankenhaus bin ich zufällig auf ein Prospekt gestoßen mit dem Thema “”Besserer Sex für Mann und Frau“”. Da es in solchen Wartezimmern immer langweilig ist, dachte ich mir, ich schau mir dieses Prospekt mal näher an, und lese es mal durch, damit die Zeit vergeht. Ich schreibe es hier mal rein, vielleicht interessiert es ja jemand, und ich wäre schon sehr neugierig ob jemand damit bereits Erfahrung gesammelt hat, und hoffe auf Antworten.

Inhalt dieses Prospektes: Ein erfülltes Sexualleben trägt wesentlich zu unserer Lebensqualität und zu unserem Wohlbefinden bei. Wir brauchen Zärtlichkeit, Liebe, Lust und Leidenschaft. Das lustvolle Erleben der Sexualität schafft geistige und körperliche Befriedigung und trägt maßgeblich zur physischen und psychischen Gesundheit jedes Menschen bei. Sex ist ein wichtiges und bereicherndes Element des Lebens. Damit Sex funktioniert, ist ein exaktes Zusammenspiel vieler Faktoren notwendig. Wird das sensible Gleichgewicht von Körper und Seele gestört, kann es zu Blockaden kommen. Frauen leiden unter verminderter Libido, fehlender sexueller Erregung, Trockenheit der Scheide, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Orgasmusschwierigkeiten. Männer haben Erektionsprobleme, vorzeitigen oder verzögerten Samenerguss sowie Potenzprobleme.

Laut einer wissenschaftlichen Studie werden Probleme im Sexualleben so begründet:

Männer: Eigene Lustlosigkeit, Stress und Leistungsdruck, Versagensängste sowie fehlende Befriedigung beim Verkehr.

Frauen: Eigene Lustlosigkeit, Stress und Leistungsdruck, fehlende Befriedigung beim Verkehr und Langeweile im Bett.

Der sanfte Weg zur Befriedigung.

In der Studie wurde die Wirkung bei 684 Frauen und Männern im Alter von 18 bis 80 Jahren getestet. Nach zweimonatiger Anwendung wurde eine deutliche Verbesserung der sexuellen Erlebnisfähigkeit beobachtet. Die Teilnehmer bewerteten ihr Sexualleben jetzt als zufriedenstellend, besser, oft sogar als gut oder ausgezeichnet. Das sexuelle Verlangen, die sexuelle Aktivität und die dabei erreichte Befriedigung waren angestiegen. Die Verträglichkeit und das Fehlen von unerwünschten Nebenwirkungen untermauerten das insgesamt positive Ergebnis. Die sexuelle Schwäche wird im Sinne der homöopathischen Denkweise als ein ganzheitlich zu verstehendes Krankheitsbild aufgefasst. Sexualstörungen werden mit der gesamten Persönlichkeitsstruktur des Patienten betrachtet. Beim Auftreten von Beschwerden sollte auf schonende, homöopathische Arzneimittel zurückgegriffen werden. Es berücksichtigt körpereigene Regulationsmechanismen und bietet eine nachhaltige Alternative zu chemischen Potenzmitteln.

Dabei geht es um das Arzneimittel Cefagil!

Mir persönlich ist das was ganz neues, aber muss auch sagen, habe mich mit solchen Themen noch nie befasst, aber sicherlich mal einen Test wert. Hat damit schon jemand Erfahrung gesammelt? Ist das ganze Wirklich so wie es in der Beschreibung steht? Macht es Sinn das mal zu testen? Wenn ja, woher bezieht Ihr dieses Produkt?

Autounfall mit einem Reisebus

Montag, März 24th, 2008

Das ganze geschah vor zirka 4 Jahren. Um 5 Uhr morgens am Wochenende fuhr ich mit meinem Auto zur Arbeit. An diesem Tag hatte ich das Autoradio einmal nicht angeschalten um die aktuellen Nachrichten zu hören. Es war der 2te November, der Allerseelentag. Wie vor jedem Arbeitstag saßen meine Arbeitskollegen und ich noch im Pausenraum zusammen mit einem Kaffee und einer Zigarette in der Hand und tratschten miteinander. Das Arbeitsklima passte bestens und wir hatten oft sehr viel Spaß. Gleich nach Arbeitsende fuhr ich schon sehr hungrig nach Hause und freute mich schon sehr auf das Mittagsessen das diesmal mein Mann kochte. Daheim angekommen und aus dem Auto ausgestiegen kam mir ungewohnt mein Mann entgegen. Er blickte mir tief in die Augen, nahm mich dann bei der Hand und sagt mir: Ich muss dir was sagen!! Wir gingen dann ins Haus, und während wir reingingen dachte ich blos nur, was will er mir sagen ??? Im Vorzimmer standen wir dann da, er schaute mich an, und sagt nur: Sie hatten einen Unfall!! Mein erster Gedanke war nur an meinen Bruder weil der erst seit einigen Tagen ein Auto hatte, und so wie mein Mann das zu mir sagte wusste ich gleich das mit meinem Bruder etwas passiert war. Mein Mann sagte dann zu mir, sie hatten einen Autounfall, und mein Bruder ist mit dem Auto in einen Reisebus reingekracht, und das meine Schwester auch im Auto mitgefahren war und sie im Krankenhaus liegt. Mir wurde plötzlich sehr heiß, und fragte sofort nach meinem Bruder, was mit ihm passiert ist. Er zögerte erst mit der Antwort, er drückte mich dann sehr fest an sich, und mit Tränen in den Augen sagte er zu mir, er war auf der Stelle Tot. Ich ging in die Knie, schrie laut NEIIIIIIIIN, das darf nicht Wahr sein, NEIIIIIIIIIIN, das kanns nicht geben, und weinte. Im Vorraum am Boden bin ich gesessen zusammen mit meinen Mann und habe geweint und geweint. Ich stand nach einer weile dann wieder auf, ging schnell ins Badezimmer unter die Dusche, zog mich an und fuhr zu meinen Eltern. Ich ging ins Haus meiner Eltern, ich stand dann drinnen, jeder schaute mich an - es war einfach furchtbar!! Mein Vater kam dann zu mir, viel mir in die Arme, weinte bitterlich und sagte zu mir, dein Bruder kommt nicht mehr heim. Noch kaum realisiert dachte ich immer nur, das gibts doch nicht, irgendwie muss es doch zu machen sein meinen Bruder wieder nach Hause zu holen. Der nächste Weg war dann zu meiner Schwester, die ja im Krankenhaus war, Gott sei Dank eigentlich! Auf dem Weg zu meiner Schwester dachte ich nur dauernd daran, hoffentlich ist ihr Zustand nicht zu schlimm, da ich bis dahin von ihr ja auch nichts wusste wie und was. Mir drückte es plötzlich wieder sehr die Tränen aus den Augen wie ich meine Schwester da im Krankenzimmer so liegen sah, und sofort nahm mich eine Krankenschwester in die Arme und drückte mich fest, und ging mit mir aus dem Zimmer für eine Weile und wir redeten ein bisschen über das ganze. Ein wenig später ging die Krankenschwester mit mir wieder ins Krankenzimmer, und da war auch meine Schwester bereits aus dem Schlaf erwacht. Sie schaute mich an, nichtsahnend von dem allem, und fragte was los ist? So schonend es ging versuchte ich das ganze meiner Schwester beizubringen, es war als würde eine Welt zusammenbrechen. Einen Tag vor dem Begräbnis ging der Leichenbestatter mit mir zusammen zu meinem Bruder, da ich alleine davor etwas Angst hatte. Als ich meinen Bruder dann ansehen konnte, war mir etwas leichter und redet mit ihm und streichelte ihn während dessen über sein Haar und sein Gesicht, hielt danach noch eine Weile seine Hände. Zum Abschied bekam er noch einen Kuss und sagte dass ich ihn nie vergessen werde.
Das Schicksal hat zugeschlagen und es ist nichts mehr so wie es einmal war. Mein Bruder wurde mit 22 Jahren aus unserer Mitte genommen. Viele Bekannte und Freunde redeten mir gut zu, und die Zeit wird Wunden heilen, und es wird irgendwann wieder leichter werden, aber es sind nun einige Jahre vergangen und nichts ist leichter oder besser geworden. Momente der Tränen gibt es immer noch wenn ich an meinen Bruder denke, auch jetzt noch nach 4 Jahren.

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