Freitag, Juni 26th, 2009
Jeder hat so seine Probleme und Problemchen, kann mir keiner erzählen, daß er im Paradies lebt. Also mit dem Freund ist das so eine Sache - einerseits sieht er schon, was ich da alles mache - andererseits brüstet er sich teilweise Bekannten gegenüber, daß ich das für ihn mache und er selbst nichts dazu beitragen muss und es sich leisten kann, zu Haus zu bleiben. Das gefällt mir natürlich weniger. Es wirkt auf mich, als würde er überhaupt nichts daran ändern wollen. Aber letzten Endes ändert das auch nichts an der jetzigen Situation. Ich habe einfach gelernt, da meinen eigenen Weg zu gehen und damit geht’s mir nun wiederum gut. Hin und wieder gibt’s ein Donnerwetter, wenn es gar nicht mehr geht und er z.B. wie gestern nicht einmal zusammengekehrt hat (die Tiere haaren momentan, da muss man einfach ein paar Mal am Tag zusammenkehren), noch stolz darauf ist, gar nichts getan zu haben (!). Dann lasse ich es aber wieder bleiben, denn sonst reib ich mich zu sehr auf. Putzfimmel auf der anderen Seite ist auch kein Ausgleich. Ich selbst schau drauf, daß alles in Ordnung ist, aber ansonsten gibt es wichtigeres, als das Haus keimfrei zu halten, was nicht einmal im klinischen Bereich möglich ist. Man sollte halt nichts übertreiben. Mist rausbringen und so, das ist nötig. Auch koche ich schon öfters, friere dann auch Portionen ein, damit mein Freund sich Essen wärmen kann, wenn ich mal nicht da bin. Einkaufen mache ich am liebsten selbst, denn da schau ich aufs Geld und kann Sachen vom Angebot kaufen. Manchmal gehe ich ganz gern einkaufen, mal weniger gern. Es gehört halt zum Leben dazu und muss gemacht werden und dauernd geht man eh nicht einkaufen. Ich habe manchmal den Eindruck, seine Frau fühlt sich nicht genug “anerkannt”, also für das, was sie im Haushalt macht, etc.! Aber es ist halt doch so, daß es bei Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau “normale Dinge” gibt, die jeder zu erledigen hat und die man dann eben nicht tagtäglich würdigt. Das ist ganz klar…. Sie wird ja vermutlich auch nicht jeden Tag für etwas loben, was zur Selbstverständlichkeit geworden ist?! Hat seine Frau eigentlich keine Ambitionen, mal eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen? Ich meine, wenn sie unzufrieden mit den bisherigen Jobs ist, dann ist sie da wahrscheinlich unterfordert. Da wär’s vielleicht ganz gut, wenn sie mal einen Weiterbildungskurs oder so macht. Gibt’s Dinge, die sie schon immer interessiert haben und die sie sich bis jetzt nicht zugetraut hat? Entscheiden und sich dazu aufraffen muss sie natürlich selbst, oft hilft’s schon, wenn man weiss in welche Richtung es gehen soll. Vielleicht hilft’s auch, wenn sie einerseits einen Broterwerbsjob hat und auf der anderen Seite damit beginnt, etwas für ihre “Selbstverwirklichung” zu tun, das sie wirklich gern tut. Arbeiten muss halt jeder, da führt kein Weg daran vorbei. Man muss ja von was leben. Auch mein Freund jammert wieder herum, er hat wieder eine Rechnung vom Steuerberater bekommen, etc.! Solche Sachen muss er sich aber selbst bezahlen. Wenn er sich den Luxus der “stillgelegten GesmbH” gönnt, dann ist das seine Privatangelegenheit, da muss er dann eben anderweitig sparen und sich eventuell Ratenzahlungen oder so ausmachen. Seine Kfz-Versicherung ist auch demnächst fällig. Da borg ich ihm das Geld dann bis er das Arbeitslosengeld bekommt. Ansonsten zahle ich alles fürs Haus alleine und die Lebensmittel sowieso (wozu auch Naschereien und z.B. Toilettesachen für ihn gehören). Ein bisserl trennen muss ich da eben, sonst komme ich vom 100sten ins 1000ste. Ich selektiere also sehr zwischen: wichtig und “nicht wichtig”. Was ich nicht verstehe: muß er über jede Minute, die er wohin fährt, Bericht erstatten bzw. sich dafür rechtfertigen? Sowas könnte ich mir nicht vorstellen. Mir genügt es z.B. wenn mein Freund mir sagt, daß er nach Wien fährt (z.B. ins Donauzentrum oder so) oder wenn ich ihm sage, daß ich mich mit einer Freundin in Wien treffe. Das muss genügen. Ich spioniere nicht hinter ihm her und er nicht hinter mir. Ich lese auch seine sms nicht, genausowenig wie er meine - das habe ich vor Jahren so eingeführt, es ist Privatbereich. Also ich sag mal was, wie ich das sehe: Sex bzw. Eorik ist im Grunde genommen “Lebensenergie”. Ohne Sex oder Erotik fehlt was im Leben. Das Knistern, Herzklopfen, Thrill. Überhaupt wenn man nicht wirklich gut zusammenpasst (”Picknick” im Grünen, etc…. ) Da wird’s dann leicht langweilig. Aber ich verstehe schon, wenn man jetzt beruflich was weiterbringen will und den Eindruck hat, ohne Erotik läuft das dann leichter. Soll halt jeder halten, wie er’s mag. Eh klar - Adrenalin pur. Da brauchst kaum Schlaf. Ich bin auch schon wieder froh, wenn mein Lover nun zurück ist. Ich glaube auch, daß er sein Ziel bald erreichen wird, und dann wird es vermutlich auch wieder zum Thema werden, dann wäre es leichter mit einer Affäre, das Spielerische etc. vermisst man irgendwann jedenfalls wieder, soviel ist klar. Mein Lover traut sich mehr. Er parkt direkt vorm Haus mit der Wohnung. Aber richtig begrüssen tun wir uns immer erst im Haus. Was ist eigentlich aus der Frau geworden? Ist noch Kontakt zu ihr? Freut mich, daß das mit dem Job für seine Frau nun anscheinend klappt! Eine Sorge weniger, “jucken” ist der richtige Ausdruck! Ich glaube, da werden wir gleich mal übereinander herfallen, reden erst später. Man/Frau muss ja Prioritäten setzen. Aber zum Erzählen haben wir uns auch wieder genug! Es geht halt nix über gscheites Training. Donauinselfest wird heute nicht besucht - das Wetter ist grauslich, leider steigt die March auch. Ich habe schon mal vorsichtshalber nachgschaut, ob mein Auto gegen Hochwasser versichert ist. Fürs Haus habe ich sowieso die teure erhöhte Katastrophenhilfe bei der Versicherung dabei. Trotzdem wär’s blöd, weil das Haus ja dann an Wert verlieren würde, wenn ich’s verkaufen will.
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Sonntag, März 15th, 2009
Also ich hoffe ja doch, daß meine Freundin bald wieder aus ihrer ersten Verliebtheit heraussen ist und da wieder mehr Kontakt ist. Mein Freund möchte nach Guntramsdorf (hab ich nix dagegen, die Firma kann ja ruhig dort sein, aber hinziehen würde ich deshalb nicht) und ich möchte in der Nähe der Donau bleiben, irgendwie bin ich das gewohnt, es gefällt mir und ich gehe gerne spazieren und joggen. Sollte ich später irgendwann doch auch wieder einen Hund haben, dann kann der mitlaufen. Mein Freund wird halt das nehmen müssen, das ich entscheide. Denn ich muss es auch finanzieren. Guntramsdorf als Wohnort kommt jedenfalls überhaupt nicht für mich in Frage und ein Wohnort gleich in der Nähe einer eigenen Firma (Firma meines Freundes) sowieso nicht - meine Eltern hatten ihr Geschäft inkl. Haus “alles in allem”.
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Mittwoch, Juni 11th, 2008
Immer wieder komme ich beim surfen zu Webseiten, die kein Impressum haben. Soviel ich weiss ist es gesetzlich vorgeschrieben, das eine Webseite auf jeder Seite einen Link zum Impressum eingetragen haben muss. Was ist jetzt nun, wenn ich auf meinen Webseiten das Impressum auch entferne? Muss ja keiner wissen das ich Webseiten habe, und illegale oder gesetzeswidrige Inhalte gebe ich ja sowieso keine drauf. Prüft sowas eingentlich mal jemand? Wer kümmert sich um solche Verstöße eigentlich, gibt es da Stellen wo man solche Verstöße melden kann? Ein Email hinsenden mit der Webadresse so wie bei Google das Spam melden. Es geht ja oft nur um Kleinigkeiten um mit einem Webmaster Kontakt aufnehmen zu können. Oftmals gehts nur um Linktausch Anfragen, ist aber nicht möglich da weder Impressum noch eine sonstige Kontaktmöglichkeit vorhanden ist. Wenn schon ein Gesetz eingeführt ist, dann sollte es auch so wie z.B. bei Geschwindigkeitskontrollen durch Polizei kontrolliert werden, und darauf hingewiesen werden mit einer Abmahnung ( kostenlos natürlich ).
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Montag, März 24th, 2008
Mein Bruder lud mich und meine Familie zu seinem 40zigsten Geburtstag zum Essen ein. Wir fuhren zuerst zu Ihm nach Hause wo wir uns alle trafen. Danach ging es weiter zum Gasthaus zwei Ortschaften weiter. Bereits im Gästesaal warteten wir auf den Rest der geladenen Gäste. Als alle dann zusammengekommen waren, nahm die Kellnerin die Getränk auf. Erst jetzt hat mein lieber Bruder auch seine Geschenke erhalten. Von unserer Familien bekam er einen riesen Obstkorb, von meiner Schwester hat er 40 verschiedene Flaschen Bier bekommen. Unsere Mutter beschenkte ihrem Sohn mit einem sehr großen Krug voller Euro-Münzen, und von seinen Schwagern und Schwägerinnen wurde er mit einer sehr großen Kiste beschenkt. Hmmmm, nun fing das große Rätselraten an!!! Was könnte da wohl in dieser großen Kiste drinnen sein?? Ein Bild von einem Ziegenbock war auf die Kiste geklebt, und nun war er noch weit mehr verwirrt, weil deshalb auch noch sehr gelacht wurde :-). Sofort hats dann geheissen, na warte, jetzt kannst dir einen Ziegenstall auch noch bauen :-), und er drauf, ihr seits ja richtig verrückt :-). Es dauerte eine Weile, aber es hat ihn dann doch keine Ruhe gelassen und er begann dieses Geschenk zu öffnen weil er ja doch sehr Neugierig war, und es hat eine Weile gedauert weil diese Kiste mehr als nur gut verschlossen war. Nun endlich war es dann soweit, er öffnete sehr gespannt den Deckel, und und und ???? Nun es war schon ein Ziegenbock, aber einer mit Motor, es war ein Rasenmäher :-). Sein Schwager dann sofort drauf, nun hast keine Ausrede mehr das der alte Rasenmäher dauernd rummspinnt, jetzt kannst wieder richtig drauflos arbeiten, und alles hat gelacht. Nachdem alle Geschenke ausgepackt waren, und auch die Kellnerin alle Bestellungen gebracht hatte, gabs dann Essen. Ein Lob an die Küche, war wirklich sehr gut, und dann konnten wir mit vollem Magen auch weit besser Happy Birthday singen. Die Schwester seiner Frau los ihm ein Gedicht vor, wo sie die guten und schlechten Seiten meines Bruder darstellte, und danach gab es noch Kuchen und Kaffee. Etwas später bestellten meine Schwester und ich ein Glas Wein und so beim reden beginnt sie auf einmal von unserem Bruder zu reden. Sie sagte er ist zwar unser Bruder, aber für sie ist er als wäre er nur ein guter Freund. Sie sagte, sie hat nie wirklich mit ihm einen Bruder/Schwester Kontakt gehabt, der Altersunterschied ist einfach zu groß. Er ist schon sehr früh vom Elternhaus ausgezogen, und da war ich noch sehr klein meinte ist. Sie denkt auch oft über das nach was sie überhaupt vom ihrem Bruder hat, außer sich 1x oder 2x im Jahr zu sehen für eine halbe Stunde ist sonst kein Kontakt da, und es tut zwar weh aber es ist nicht zu ändern. Ausserdem kam dann auch noch von ihr, dass sie schon immer viel lieber zu mir gefahren ist, weil es bei mir viel gemütlicher ist als beim Bruder seinem Haus. Seine Frau hat einen riesen Putzfimmel, da muss man aufpassen wohin man sich setzt, man könnte ja die Sitzgarnitur beschmutzen. Da darf man auch den Wohnbereich ohne Filzpantoffel nicht betreten!! Meine Schwester hatte einen recht traurigen Blick drauf als sie mir das alles erzählte. Die Zeit verging durch tratschen auch sehr schnell und meine Kids wollten dann auch schon unbedingt wieder nach Hause, weil es ihnen dort irgendwie fad wurde. Wir verabschiedeten uns dann von allen und bedankten und recht herzlich beim Geburtstagskind für das gute Essen.
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