Posts Tagged ‘kaffee’

Blutzuckerspiegel mal kontrollieren

Sonntag, April 5th, 2009

Ich finde, Juve hat verdient gewonnen. Schon allein wegen Alex Manninger. Bei mir ist es ähnlich wie bei deinem Bekannten. Ich bin am Vormittag nach dem ersten Kaffee (muss sein!) ab ca. 6.30h auch immer fleissig, dann kommt irgendwann der Postler, da wird dann Kaffeepause eingelegt und ein bisserl getratscht, dann arbeite ich weiter, dann ist eh schon Mittagessen machen angesagt. Am frühen Nachmittag hab ich dann meist ein Down (hast er eigentlich seinen Blutzuckerspiegel mal kontrollieren lassen? Das macht viel aus, wenn der nicht in Ordnung ist), wobei das besser geworden ist, seit ich Trennkost esse. Manchmal rette ich mich mit arbeiten drüber, manchmal mach ich dann eine halbe bis dreiviertel Stunde Pause mit Faulenzen, dann geht’s wieder weiter.

Urlaub war toll

Dienstag, Juni 24th, 2008

Ich werde auch dauernd mit Mails “zugeschüttet”, aber ich freu mich auch immer wieder drüber. Urlaub war toll, ich hab sehr viel gesehen und mich auch dazwischen gut ausgeruht. War beim Drachenbootrennen in Raabs, in der Geisterwerkstatt in St. Leonhard (gruselig), Rosenburg (Falknervorführung), Sole-Felsbad in Gmünd (angenehm!!!), Ruine Schauenstein, etc. etc. Dann natürlich auch hin und wieder shoppen in Horn, hab mich endlich auch wieder dazu entschlossen, mir ein Tennisracket zu kaufen - ewig lang nicht gespielt. Das mit dem Urlaub in der Steiermark wackelt für August auch total. Ich bin ziemlich hin- und hergerissen. Es könnte durchaus sein, daß ich nur mal über ein Wochenende in der Gegend Oberpullendorf bin, eventuell auch erst im September oder Oktober, aber das ist ja dann auch nicht so weit, da könnten wir uns eventuell auch auf einen Kaffee treffen und kurz über die Webseite für meinen Lebensgefährten quatschen (es ist eh noch nicht aktuell, er wird erst im März nächstes Jahr online präsent sein). Bist Du eigentlich hin und wieder im Waldviertel? Wenn ja, dann könnten wir uns eventuell auch dort was ausmachen. Jaja, die Schichtpläne….. ganz schön stressig….. dafür aber auch abwechslungsreich. Bin schon gespannt auf Dein Foto, eins hab ich ja damals in der Zeitung gesehen, wobei das recht “sportlich” wirkte. Danke für die Blumen. Du wirst lachen - ich hatte tatsächlich lange Zeit Übergewicht, aber irgendwann kommt einem dann ein “Geistesblitz” und man schlägt den klügeren Weg ein. Und Kommandos geb ich überhaupt nicht gern, ausser es bleibt mir nix anderes übrig. Mein Motto ist eher “leben und leben lassen” und das eigene Leben geniessen, ohne sich dreinreden zu lassen.

Mein Garten

Sonntag, März 30th, 2008

Vor einigen Wochen habe ich auf einer Baumesse eine wunderschöne Gartenanlage gesehen. Die hat mich so fasziniert das ich zu meiner Frau sagte, schau dir das an, sowas ähnliches machen wir in unserem Garten auch. Abgesehen vom schönen Kunstrasen der bei dieser Gartenanlage das ganze noch viel verschönerte, das ganze was die Aussteller da aufgebaut hatten war wie ein schönes Bild. Mit vielen Steinen wurde dieser Ausstellgarten ausgestattet, das momentan sehr in Mode ist. In dieser Woche war es dann nun soweit, wir kauften kleine Bäume und Sträucher, Blumen und etwas Rindenmulch. Gestern war es dann endlich einmal vom Wetter her etwas besser im freien zu arbeiten, und ich besorte mir im Baumarkt kleine Rasenziegel und Fertigbeton. Dann begann die Arbeit!! Mein Sohn hat mir bei dieser Arbeit seine Unterstützung gegeben und wir haben zu graben begonnen. Nachdem ich mit der Grabarbeit fertig war, schotterte ich diesen graben noch ein, stampfte fest mit einem 10kg Hammer, und mischte danach Beton in der Scheibtruhe ab. Den Beton habe ich dann auf den festgestampften Schotter aufgetragen, und danach die Rasenziegel gelegt als Randabschluss. Nachdem ich alle Ziegel gelegt hatte, begann ich den Humus abzutragen. In der Zwischenzeit ist mein Freund shoppen gefahren, und da ich eigentlich weiter kam oder schneller vorankam als ich mir dachte, habe ich dann schnell meinen Freund angerufen, er solle bitte bei einem Baumarkt ein Flies mitbringen. Dieses Flies habe ich dann eingelegt und bei den Rändern gleichgeschlitten. Nachdem das Flies ausgelegt war, haben wir dann die Bäumchen und Blumen geholt und eingesetzt. Nun war schon mal was von der neuen Gartenanlage zu sehen und es war eine Freude wie schnell das ganze voranging und wie gut das eigentlich jetzt schon ausgeschaut hatte. Da es auch unseren Nachbarn aufgefallen ist das wir da im Garten was neues machen, sind die natürlich auch neugierig geworden und mussten unbedingt nachfragen kommen was wir da machen. Beim tratschen haben wir dann schnell einen Kaffee getrunken und eine kleine Pause gemacht. Dann aber gingen wir es wieder scharf an, und haben den Rindenmulch überall wo wir was eingestzt haben rundum kreisförmig verteilt, und nun kamen die Steine drann. Wir haben verschiedene kleine runde Steine gekauft, mit diesen wir dann den Rest abgedeckt hatten, und hat dann ausgesehen wie ein Fleckerteppich, aber wunderschööööön!

Autounfall mit einem Reisebus

Montag, März 24th, 2008

Das ganze geschah vor zirka 4 Jahren. Um 5 Uhr morgens am Wochenende fuhr ich mit meinem Auto zur Arbeit. An diesem Tag hatte ich das Autoradio einmal nicht angeschalten um die aktuellen Nachrichten zu hören. Es war der 2te November, der Allerseelentag. Wie vor jedem Arbeitstag saßen meine Arbeitskollegen und ich noch im Pausenraum zusammen mit einem Kaffee und einer Zigarette in der Hand und tratschten miteinander. Das Arbeitsklima passte bestens und wir hatten oft sehr viel Spaß. Gleich nach Arbeitsende fuhr ich schon sehr hungrig nach Hause und freute mich schon sehr auf das Mittagsessen das diesmal mein Mann kochte. Daheim angekommen und aus dem Auto ausgestiegen kam mir ungewohnt mein Mann entgegen. Er blickte mir tief in die Augen, nahm mich dann bei der Hand und sagt mir: Ich muss dir was sagen!! Wir gingen dann ins Haus, und während wir reingingen dachte ich blos nur, was will er mir sagen ??? Im Vorzimmer standen wir dann da, er schaute mich an, und sagt nur: Sie hatten einen Unfall!! Mein erster Gedanke war nur an meinen Bruder weil der erst seit einigen Tagen ein Auto hatte, und so wie mein Mann das zu mir sagte wusste ich gleich das mit meinem Bruder etwas passiert war. Mein Mann sagte dann zu mir, sie hatten einen Autounfall, und mein Bruder ist mit dem Auto in einen Reisebus reingekracht, und das meine Schwester auch im Auto mitgefahren war und sie im Krankenhaus liegt. Mir wurde plötzlich sehr heiß, und fragte sofort nach meinem Bruder, was mit ihm passiert ist. Er zögerte erst mit der Antwort, er drückte mich dann sehr fest an sich, und mit Tränen in den Augen sagte er zu mir, er war auf der Stelle Tot. Ich ging in die Knie, schrie laut NEIIIIIIIIN, das darf nicht Wahr sein, NEIIIIIIIIIIN, das kanns nicht geben, und weinte. Im Vorraum am Boden bin ich gesessen zusammen mit meinen Mann und habe geweint und geweint. Ich stand nach einer weile dann wieder auf, ging schnell ins Badezimmer unter die Dusche, zog mich an und fuhr zu meinen Eltern. Ich ging ins Haus meiner Eltern, ich stand dann drinnen, jeder schaute mich an - es war einfach furchtbar!! Mein Vater kam dann zu mir, viel mir in die Arme, weinte bitterlich und sagte zu mir, dein Bruder kommt nicht mehr heim. Noch kaum realisiert dachte ich immer nur, das gibts doch nicht, irgendwie muss es doch zu machen sein meinen Bruder wieder nach Hause zu holen. Der nächste Weg war dann zu meiner Schwester, die ja im Krankenhaus war, Gott sei Dank eigentlich! Auf dem Weg zu meiner Schwester dachte ich nur dauernd daran, hoffentlich ist ihr Zustand nicht zu schlimm, da ich bis dahin von ihr ja auch nichts wusste wie und was. Mir drückte es plötzlich wieder sehr die Tränen aus den Augen wie ich meine Schwester da im Krankenzimmer so liegen sah, und sofort nahm mich eine Krankenschwester in die Arme und drückte mich fest, und ging mit mir aus dem Zimmer für eine Weile und wir redeten ein bisschen über das ganze. Ein wenig später ging die Krankenschwester mit mir wieder ins Krankenzimmer, und da war auch meine Schwester bereits aus dem Schlaf erwacht. Sie schaute mich an, nichtsahnend von dem allem, und fragte was los ist? So schonend es ging versuchte ich das ganze meiner Schwester beizubringen, es war als würde eine Welt zusammenbrechen. Einen Tag vor dem Begräbnis ging der Leichenbestatter mit mir zusammen zu meinem Bruder, da ich alleine davor etwas Angst hatte. Als ich meinen Bruder dann ansehen konnte, war mir etwas leichter und redet mit ihm und streichelte ihn während dessen über sein Haar und sein Gesicht, hielt danach noch eine Weile seine Hände. Zum Abschied bekam er noch einen Kuss und sagte dass ich ihn nie vergessen werde.
Das Schicksal hat zugeschlagen und es ist nichts mehr so wie es einmal war. Mein Bruder wurde mit 22 Jahren aus unserer Mitte genommen. Viele Bekannte und Freunde redeten mir gut zu, und die Zeit wird Wunden heilen, und es wird irgendwann wieder leichter werden, aber es sind nun einige Jahre vergangen und nichts ist leichter oder besser geworden. Momente der Tränen gibt es immer noch wenn ich an meinen Bruder denke, auch jetzt noch nach 4 Jahren.

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