Posts Tagged ‘arbeitslos’

Schlimme Sache, noch dazu in Zeiten wie diesen!

Sonntag, Januar 18th, 2009

Ja, man muss es sich eben immer wieder in Erinnerung rufen, daß es neben dem PC auch noch ein anderes Leben gibt. Als Selbständiger hat man jedes Monat ganz schöne Zahlungen abzuliefern. Wenn ein Geschäft gut läuft, dann ist das halb so wild. Aber so wie es z.B. bei mir mit ebay gelaufen ist, war das nun wirklich zu vergessen. Ein bisschen was leisten möchte man sich ja auch. Also wenn Deine Frau arbeitslos war, dann verstehst Du das natürlich sehr gut, wie das ist, wenn man für alles allein aufkommen muss. Schlimme Sache, noch dazu in Zeiten wie diesen! Leben kostet, Haus kostet, Versicherungen brauchst natürlich auch, da kommt einiges zusammen! Freut mich, daß Du ihr den Weg sozusagen ebnen konntest. Ist auch klar, daß Du nicht 100pro zufrieden bist, bezüglich dem Job. Aber es ist mit Sicherheit eine Riesen-Entlastung für Dich, auch wenn Du da jetzt sozusagen bei anderen Sachen mehr gefordert bist…. !

Haus bauen

Sonntag, März 23rd, 2008

Im Dezember des Jahres 2002 erwarteten meine Frau und ich ein Baby. Wir hatten eine 86m² große Mietkaufwohnung, und bewohnten diese mit unseren 2 Kindern ( 8 und 11 Jahre ). Im Dezember 2002 als dann unsere Tochter das Licht der Welt erblickte, war es anfangs zu Hause kein Problem, jeder hatte noch seinen Platz, unsere Söhne jeder sein Zimmer, da unser Baby ja die ersten Monate sowieso bei uns im Schlafzimmer ihren Platz hatte. Aber ich dachte bereits daran, wie es sein wird, wenn unser Mädchen mal etwas größer ist, und sie auch ein eigenes Zimmer haben will. Für 5 Personen ist unsere Wohnung dann doch etwas zu klein geworden, da die Aufteilung der Zimmer sehr ungünstig war. Im Erdgeschoß waren Vorraum, die Küche und das Wohnzimmer/Esszimmer, im Obergeschoß Schlafzimmer, Badezimmer und 2 Kinderzimmer. Die Kinderzimmer hatten ca. 12m² und die Dachschräge drinnen, total blöd beim einrichten und günstig aufteilen des Platzes. Nun gut, über die Wintermonate war ich wieder zu Hause, weil mein Job ( Freileitungsmonteur ) es nicht zugelassen hat bei Eis und Schnee 50 Meter und höher auf Gittermasten raufzusteigen. Über die Winterzeit Arbeitslos erkundigte ich mich dann mal bei der Bank wegen eines Hauskredites, fragte bei Gemeinde wegen Grundstückpreis, Anschlusskosten etc. nach, und fuhr auch im zur Häuslbauermesse nach Oberwart, um zu sehen was so an Fertigteilhäusern angeboten wird, und vor allem was die überhaupt so kosten! Mit einigen Informationen in der Hand fuhr ich wieder nach Hause und diskutierte mit meiner Frau über ein Fertigteilhaus, oder selber bauen Ziegel für Ziegel, oder eine größere Wohnung suchen. Wir sind dann Tage drauf nach Oberwart gefahren und haben uns von Bau mein Haus ein Angebot machen lassen für ein Fertigteilhaus. Vom Platz her waren es 144m² und eine sehr günstige Raumaufteilung, und was vor allem sehr wichtig war, alle 3 Kinder hätten ihr eigenes Kinderzimmer. Nach einigen Stunden durchrechnen was wir benötigen und vor allem ob das ganze finanzierbar ist, sind wir dann mal mit einer professorischen Kostenaufstellung zu unserer Hausbank gefahren und haben angefragt ob ein Kredit für eine Zwischenfinanzierung in dieser Höhe in Ordnung geht. Nachdem die Bank zum Kredit sofort das OK gegeben hatte, diskutierten wir zu Hause nochmals über das ganze. Denn wenn Haus gebaut wird, dann wird auch die nächsten Jahre das Urlaub machen ins Wasser fallen, und wir waren es die letzten Jahre ja schon so gewohnt, 1x im Jahr in Kroatien Urlaub zu machen. Nun gut, das Thema Urlaub hatten wir dann auch besprochen, und wir beschlossen ein Haus zu bauen. Gleich am nächsten Tag darauf fuhren wir wieder nach Oberwart zu Bau mein Haus und machten alles klar mit dem Fertigteilhaus, wir kauften es!! Das Fertigteilhaus wurde abgemacht wird mir Anfang September geliefert, und bis dahin habe ich Zeit für alles andere wie Keller, Wasser- und Stromanschlüsse etc., und es funktionierte auch alles nach Plan, bis hin zu dem Tag, wo ich das Haus erhalten sollte. Ich habe mir extra Urlaub genommen, um beim Haus aufstellen dabei zu sein, aber es kamen keine LKW`s daher, obwohl noch einige Tage davor telefonisch abgesprochen. Ich wurde schon etwas nervös, weil ich nicht wußte was da pasiert ist, und nahm nach einigen Stunden warten das Handy, und erkundigte mich bei Bau mein Haus, was da los ist. Sofort hat sich mein Berater darum gekümmert, und musste mir hinterher leider mitteilen, das es da eine Verwechslung gegeben hatte, das Datum im Computer falsch eingegeben wurde, und ich den Termin für die Hauslieferung erst ca. 1 Monat später hätte. Hmmmm, also ehrlich gesagt ich war schon sehr angefressen, weil ich mir extra einen Urlaubstag dafür genommen hatte, um bei dem Spektakel dabei zu sein, da ich soetwas ja auch vorher noch nie live gesehen hatte, wie so ein Haus aufgestellt wird. Nun gut, was solls, ich habe dann wieder mein Zeugs eingepackt und bin wieder zur Arbeit gefahren. Das ganze wäre mir eigentlich mehr oder weniger egal gewesen das mein Haus um 1 Monat später erst geliefert wird, wenn ich keinen Zeitdruck gehabt hätte, aber ich hatte die Wohnung bereits gekündigt, und musste bis 22.Dezember ausgezogen sein, weil es bereits einen Nachmieter gab, der unbedingt noch vor Weihnachten einziehen wollte. Nun 1 Monat später war es dann endlich soweit. Ende September hatte ich dann von Bau mein Haus einen Anruf erhalten das mein Haus geliefert wird. Ich nahm mir wieder einige Urlaubstage um unbedingt dabei zu sein wenn die mein Haus aufstellen. Um 8 Uhr morgens brummte der erste LKW zur Baustelle gleich darauf ein großer Kran der die Teile vom LKW zu den Handwerkern hob. Ich war mit meiner Digitalkamera ständig neben den Handwerkern und machte einige hundert Fotos. Das Haus war im NU aufgestellt, toll dabei zu zusehen wie schnell eigentlich ein Haus gebaut werden kann. :-) Am Abend stand das Haus dann bereits da ohne Dach. Die Verlattung musste noch gemacht werden, die Dachziegel einhängen und die Dachspengler mussten auch noch ran, alles andere war bereits fertig gestellt. Am nächsten Morgen reiste die Montagetruppe nochmals an und stellte den Rest noch fertig, bevor es dann ins Wochenende ging. SUPERTOLL ist das alles gelaufen, ich war sehr zufrieden mit allem!! So, nachdem die Montagetruppe mein Haus aufgestellt hatte, gings dann für mich wieder weiter, und ich musste rann an den Innenausbau. Da ich aber in diesem Bereich unerfahren war, ging es Anfangs doch sehr Zäh dahin, ausserdem konnte ich immer nur am Wochenende beim Haus was arbeiten, weil ich ja Wochentags auf Montage war in ganz Österreich. Da kaum was weiterging weil ich immer nur 2 Wochenend Tage Zeit hatte beim Haus was zu tun, das Haus auch um 1 Monat verspätet aufgestellt wurde, kam ich nun extrem unter Zeitdruck, und redetet es mit meinem Arbeitgeber aus, ab Anfang November zu Hause zu bleiben, um mein Haus fertig zu bauen, weil ich bis Ende Dezember aus der Wohnung raus sein musste, und zumindest mein neues Haus soweit fertig machen musste, um wenigstens kochen und waschen und schlafen zu können. Mein Chef gab sofort das OK, ich konnte vorzeitig ohne weiteres zu Hause bleiben und mein neues Heim fertig bauen. In dieser Zeit hatte ich zwar kein Gehalt mehr, da ich auf selbstständiger Basis gearbeitet hatte, aber das war Nebensache, wichtig war in dieser Zeit nur die Fertigstellung des Hauses, damit ich alle Termine einhalten konnte. Ab da an ging auch Gewaltig was weiter, mein Vater packte auch kräftig mit an, ohne dessen Hilfe ich das ganze niemals in dieser Zeit geschafft hätte. Jeden Tag von 8 Uhr bis spät in die Nacht hinein war ich auf der Baustelle, und es war toll die ganzen Bauvorschritte zu beobachten, weil das ganze dann so schnell ging das Raum für Raum fertig wurde. Mit den Rigipsplatten geht das sehr schnell, verschraubt sind die Platten auch gleich und vor allem mit ein paar Platten ist ein Raum fertig!! Am 21. Dezember war es dann soweit, ich siedelte die ersten Sachen ins neue Haus, und habe bereits an diesem Tag im neuen Haus geschlafen. Die beiden nächsten Tage wurde nur gesiedelt, und am Heiligen Abend feierten wir im neuem Haus. Diese Weihnachten werde ich nie vergessen, wir standen da vor dem Christbaum im Wohnzimmer auf einem alten Teppich der vorläufig auf den noch nicht ganz ausgetrockneten Estrich gelegt wurde und feierten. Die restlichen Monate darauf stellte ich die restlichen Räume fertig, und nun hat jedes unserer Kinder sein eigenes Zimmer. Nun sind bereits 5 Jahre vergangen, wir haben uns bestens eingewohnt, und würden nie mehr tauschen wollen, nie wieder zurück in eine Mietwohnung oder ähnlichem. Ab und zu besuchen wir gute Freunde die damals in dieser Wohnung meine direkten Nachbarn waren, aber was die einem alles erzählen, da bin ich so froh nicht mehr dort zu wohnen. Nur Schwierigkeiten mit Nachbarn, Mieten sind stark gestiegen usw.!

Undankbarer Freund

Montag, März 17th, 2008

Mein Sohn hatte vor einigen Monaten nun endlich einen Job gefunden, der Ihm sehr gut gefällt, mit einer richtigen freude arbeiten geht, und auch sein Chef mit ihm sehr zufrieden ist. Mit meinem Sohn war es immer etwas schwierig einen Job zu finden, und wenn endlich mal einer da war der gepasst hätte, dann traten Probleme mit Arbeitskollegen auf oder happerte es mit seiner Unbünktlichkeit weil sein altes Auto immer und immer wieder Probleme machte, er aber kein Geld hatte die reparieren zu lassen. Aber alles das war bei diesem neuen Job kein Problem mehr, die Arbeitskollegen waren in Ordnung, es war eine Freude mit denen zu arbeiten, ein Firmenauto stand zur Verfügung, damit durfte er zur Arbeit fahren, und somit war es nebensächlich wenn sein Auto mal nicht wollte.

Ein eigentlich bis vor kurzem sehr guter Freund, mit dem er sehr vieles gemeinsam erlebte, hatte extreme Beziehungsprobleme, seine Frau brannte ihm des öfteres durch, genauer gesagt ist sie 5x ausgezogen, und wieder heimgekommen, und er hat sie immer wieder mit offenen Armen empfangen. Diese Probleme mit seiner Frau zogen sich ca. 1,5 Jahre dahin, in dieser Zeit griff er immer wieder zum Alkohol, nahm sehr viele Kilos ab, war nur noch eine Bohnenstange, rauchte auch sehr viele Zigaretten, war 2x in Kliniken wegen Nerven etc., aber geholfen hat alles nichts. Alkohol trinken tut er heute immer noch und rauchen auch nicht weniger, aber das ist sein problem, solange er es sich leisten kann. Nur frage ich mich immer wieder wie sich so einer soetwas alles leisten kann? Arbeitslos, hohe Schulden auf sein neugebautes Haus, Alimente fallen an usw.!! Alles was ich so mitbekommen habe ist, Alimente hatte er nie bezahlt, den Kredit den er laufen hat, der wurde damals stillgelet, das ganze nun seit 1,5 Jahre. Aber für den grössten Witz halte ich das er vom AMS solange unterstützt wurde, der Jammerlappen war andauernd beim Onkel DOC, hat seine jammerein total gut angebracht, und erhielt somit sehr lange Unterstützung durch AMS. Dem Typ fehlte in dieser Zeit nie wirklich etwas, denn saufen konnte er täglich, rauchen auch mehr als genug, und sehr gut jammern. Nun gut, mein Sohn der ja wirklich damals sehr gut mit ihm befreundet war, wir ihm andauernd hilfe anboten so gut wir konnten, hatte dann in seiner Firma nachgefragt, ob es nicht vielleicht auch für seinen Freund arbeit geben würde. Es kam eigentlich ein SOFORT von dieser Firma, und er könnte die Woche darauf gleich zum arbeiten beginnen. Das aber wurde wieder 1 Monat rausgezogen, und hat ganz gut von Sozialhilfe weitergelebt. Nun endlich aber hat er dann zu arbeiten begonnen, und nach einer Woche ist auch wieder seine Frau ins Haus eingezogen, und sie leben nun wieder miteinander. Voller Freude und Dankbarkeit anscheinend hat sich aber nun das Blatt gewendet, und dieser “gute Freund” verhielt sich auf einmal sehr komisch gegenüber meinem Sohn. Es wurde Ihm die Jause weggegessen, er musste auf einmal den Firmenbus abgeben, mit dem nun sein Freund fährt, ihm aber nicht mitnimmt oder abholt, er nun wieder die Probleme mit seinem Auto hat weil er kein Geld zum richten hat, und somit öfters nicht zur Arbeit kommen konnte. Daraufhin wurden wilde Streitereien und Beschimpfungen das sogar bis zum Chef kam, der dann da mal dreinmischte. Aber weil sein “”guter Freund”" alles sooo toll zu seinem gunsten drehte, war nun mein Sohn der Miserable. Auf jedenfall holte er sich durch sein schleimen die Arbeitskollegen auf seine Seite und hat begonnen mit Lügen meinen Sohn aus die Firma rauszubeissen.

Das ganze hatte einige Wochen gedauert, mein Sohn weinte des öfteren zu Hause, er hatte endlich einen Job der Ihm sehr gut gefallen hatte, finanziell hätte er sich in den nächsten Monaten endlich mal aufrichten können, seine Freundin erwartet ein Baby und Sie wollten sich zusammen eine Wohnung nehmen. Die Arbeitskollegen hacken nur noch auf ihm herumm, verarschten ihn etc., und nun ists soweit gekommen, das er sogar noch vor 2 Tagen einen Autounfall hatte, und sein Auto totalschaden hat. Geld für einen anderen Gebrauchtwagen ist keines da, ein Altkredit rennt noch, und einen weiteren Kredit oder eine Aufstockung des Kredites wird abgelehnt weil es mit der Arbeit kaum klappt. Und seither ist er jetzt sogar beim Urlaub abbauen und weil anscheinend momentan weniger Arbeit ist, jedoch für seinen “”guten Freund”" mehr als genügend Arbeit ist. Zu 99,99% ist das sein Job gewesen, hat sein Freund ihn aus die Firma gedrängelt, warum auch immer, ich weiss es nicht, aber ich weiss nur eines, nie mehr wieder bekommt er eine Hilfe von mir, nie mehr wieder braucht er wegen seine Beziehungsprobleme bei mir auftauchen. Ein deratiger Egoist wie der es ist habe ich noch nie gesehen. Den Vater Staat saftig ausgenützt, mich und nun auch meinen Sohn auch, der Ihm zur Arbeit geholfen hat, dass er endlich wieder Geld verdienen kann um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

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